Carla ist gerade einmal 1 und wie alle „Amerikanischen Kinder“  muss sie natürlich von nun an jedes Jahr einmal ins Disneyland. Es drängte sich förmlich auf, denn Martin war auf der Nam Show, eine Messe in Anaheim, und wir befanden uns auf unserem ersten roadtrips nach Südkalifornien: LA und Anaheim. Ich möchte vorwegnehmen,  dass ich äußerst skeptisch war. Ich war vor vielen vielen Jahren schon einmal in Walt Disneyworld in Orlando und hatte eher zweifelhafte Erinnerungen, um es mal milde auszudrücken. But trust me on that: Once You have kids everything changes.

Ich war bereits verzückt, nachdem ich am noch frühen morgen das Gate passiert hatte und mit Carla die Main Street hinab, auf das Märchenschloss zu, lief. Alle Besucher, die meisten schienen Amerikaner zu sein , waren ausgelassen und so guter Stimmung, dass es einfach anstecken musste. Besonders war an dem Tag auch, dass es schon um Neun Uhr Morgens Eine Millionen Grad war ( „It never rains in California …“), und das es ein Mami und Tochter Tag sein würde. Es war ein „Ich bin mit meiner Tochter in Disneyland Gefühl“. Ihr seht: So amerikanisiert bin ich schon – das hätte ich niemals für möglich gehalten. Weil ich Carla die Möglichkeit geben wollte viel umherzulaufen steuerten wir geradezu auf‘ Fantasyland zu. Wunderbar. Die Rides  „Mad Tea Party“,  „Dumbo“ und besonder auch „Small World“ stellten sich als Carlas Lieblingsrides heraus, während sie von „PeterPan’s Flight“ und „Alice in Wonderland“ nicht so angetan war. Auch Toontown gefiel Carla sehr. Allerdings dauerte es nach all den Eindrücken nicht lange, bis sie in ihrem Kinderwagen innerhalb von wenigen Sekunden in einen tiefen Schlaf fiel:-). Während die Maus schlief, tauschte ich die Szenerie „Toontown“ gegen New Orleans Square aus. Undfand für Carla eine kleine Ranch, die sich als Streichelzoo entpuppte.

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